Bußakt mit Aschenmeditation

Asche, Zeichen der Vergänglichkeit
das was von uns einst übrigbleibt an Materie
Daraus ziehen wir die Erkenntnis:
Unvergänglicher sind nichtmaterielle Werte im Menschsein
es bleiben die unbrennbaren Werte
es bleiben die spürbaren gelebten Werte
Vergeben, Anerkennen, Segnen, Aufrichten, Trösten
Asche erinnert uns an das was bleibt
Alles von uns, was geliebt hat, lebt weiter
was dem Leben gedient hat lebt weiter
das sind die Lebensschätze die bleiben, die nicht verrotten.
Wir bringen vor dich hin unsere Asche
unser Streben nach immer mehr
unsere Unvernunft, die uns Dinge tun lässt, die uns nicht weiter bringen
unsere Trägheit, die uns hemmt das Gute zu tun, die Liebe zu leben
unsere Sorgen, die unser Blickfeld einengen auf Probleme, die uns den Blick auf die Schönheit deiner Schöpfung verstellen

Es gibt die Asche meiner ganz persönlichen Schuld. Ich will mich jetzt an sie erinnern. Ich will sie berühren und loslassen.

Dazu lade ich sie ein einzeln nach vorne zu kommen, aus der Schale eine Prise Asche zu nehmen da ihre persönliche Schuld hineinzulegen und sie dann endgültig loszulassen.

Dazu kann jede und jeder etwas sagen. Zum Beispiel:

„Ich bin mir meiner Vergänglichkeit bewusst – Herr stärke mich“

Kyrielied: Meine Zeit steht in deinen Händen