Aufgaben des Pfarrverbandsrates (PVR)

Die Arbeit im PVR ist eine Win-Win-Situation. Es ist möglich Gutes zu tun, daran Freude zu haben und durch sein Engagement auf vielfältige Weise beschenkt zu werden.logo 4c standard

 

Der PVR ist ein Leitungsgremium

Der PVR erarbeitet gemeinsam mit dem Pfarrer und den hauptamtlichen SeelsorgerInnen Leitlinien und Ziele für die Pfarren. Der PVR wird dafür regelmäßig von den Gruppen, den Fachausschüssen, den Verantwortlichen und Angestellten der Pfarren über deren Arbeit informiert. Die Beschlüsse, die dieses Leitungsgremium fasst, sind für die Verantwortlichen der Pfarre bindend.

Eine wesentliche Aufgabe des PVR ist das Sehen und Fördern von Talenten

Mitglieder des PVR bringen ihre Fähigkeiten ein und entdecken auch bei den anderen Menschen in den Pfarren, welche Talente ihnen anvertraut sind. Der PVR sorgt für Rahmenbedingungen, dass Menschen ihre Begabungen so entfalten können, dass sie nicht nur ein Gewinn für die Gemeinschaft sind, sondern dass sie auch selbst Freude an ihrer Entfaltung haben.

Grundlage und Ziel der Arbeit ist der lebendige Glaube an Gott

Der PVR orientiert sich an den Grundaufträgen der Kirche (Gottesdienst, Glaubensverkündigung, Dienst am Nächsten und Gemeinschaft) und versucht sie gemeinsam mit anderen Pfarrvrbandsmitgliedern zeitgemäß umzusetzen:      

  • Gottesdienst

Festliche und lebensnahe Gottesdienste sind ein großer Schatz, der das Leben sehr bereichert. Deshalb fördert der PVR vielfältige liturgische Feierformen.

  • Glaubensverkündigung

Der PVR sorgt für Angebote zur Weitergabe und Vertiefung des Glaubens; für ökumenische und interreligiöse Dialoge und ermutigt zu gesellschaftspolitischem Handeln aus dem Glauben heraus.

  • Dienst am Nächsten

Der PVR setzt sich für Menschen ein, die sich in Notsituationen befinden. Er engagiert sich für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

  • Gemeinschaft

Um den Glauben leben und feiern zu können, braucht es die Gemeinschaft, denn „ein Christ ist kein Christ“ (Tertullian).

Kommunikation und Vernetzung:

Der PVR gibt wesentliche Informationen weiter und schafft Räume der Begegnung.

Der Grazer Pastoraltheologe Prof. Rainer Bucher sieht den Auftrag des PVR darin „nicht das Gewohnte zu verwalten, sondern Neues zu gestalten“. Er plädiert dafür, angesichts der gewaltigen kirchlichen Umbrüche neue Chancen produktiv zu nützen. Die Mitglieder des PVR haben Neues zu wagen - Angebote, die den Menschen helfen, die Bedeutung des Evangeliums zu ergründen, damit ihr Leben gelingen kann.